UN/SAFE SPACES

Ab Sonntag, 24. November 2019

Reihe von und mit Kijan Espahangizi vom Institut Neue Schweiz INES
UN/SAFE SPACES

Sind Sie auch beunruhigt über den Grad der Polarisierung und selbstverstärkende Empörungsspiralen in Politik und Medien, gerade bei Themen wie Migration, Integration, und Rassismus? Müde von öffentlichen Debatten, die Meinungsbildung nur simulieren? Erschlagen von immer mehr Talkshows und Hashtags zu Reizwörtern wie Identitätspolitik, Rassismus und Diskriminierung? Verspüren Sie auch den Wunsch, auf der richtigen Seite zu stehen und zu einer besseren Welt beizutragen? Ahnen Sie, tief in Ihrem Inneren, dass die Dinge komplizierter sind? Wünschen Sie sich einen sicheren Raum, in dem Ihnen Menschen mit Respekt, offenem Geist und Zurückhaltung im Urteil begegnen? Wünschen Sie sich trotzdem Unsicherheit, einen Raum, in dem den Spannungen, Differenzen und Widersprüchen der heutigen Gesellschaft Platz finden – auch diejenigen, die uns selbst durchziehen?

Dann gibt es eine gute Nachricht.

In der Reihe Un/Safe Spaces mit dem Historiker, Aktivisten und Ko-Präsidenten des Instituts Neue Schweiz INES geht die Auseinandersetzung um Migration, Integration und Rassismus eine Ebene tiefer. Ausgangspunkt sind keine pressierenden Medienereignisse, sondern grundlegende Dimensionen menschlicher Existenz im Weltverbesserungsgeschäft: Wut und Verletztheit, Schuld und Scham, Hoffnung und Solidarität.

Den Auftakt bildet ein Gespräch mit der Geschlechterforscherin, Soziologin, Feministin und Autorin Franziska Schutzbach zu Wut – Wut als Folge von Ungerechtigkeit, als Katalysator von Aktivismus und selbstverstärkender Prozess, der sich, einmal in Gang gesetzt schwer wieder abschütteln lässt. Ab 24. November 2019 im Neumarkt.

Foto-Ausschnitt: INES

 

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