They Shoot Horses, Don’t They?

Mittwoch, 18. September 2019 (Premiere)

Tanzmarathon performative Eventskulptur und freie theatrale Bearbeitung des Great-Depression-Romanklassikers von Horace McCoy (1935)
They Shoot Horses, Don’t They? They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?
They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?They Shoot Horses, Don’t They?
Florian DenkLeon PfannenmüllerAlireza BayramJakob  Leo StarkAnna HofmannJeremy NeddSascha Ö. Soydan
DE EN

Der amerikanische Aktivist und Filmemacher Mike Bonanno (The Yes Men) schlägt in Co-Regie mit dem Choreografen und Tänzer Jeremy Nedd die Brücke zwischen den öffentlichen Tanzmarathons im Amerika der 1930er-Jahre und der Gegenwart unserer kapitalistischen Unterhaltungsindustrie und ihrer ökonomischen und algorithmischen Auswüchse. In drei Kapiteln, die in drei Formaten auf drei verschiedenen Bühnen in Zürich verschiedene Aspekte des Romans von Horace McCoy bespielen, verdichtet sich diese Geschichte der Ambivalenzen zwischen Hoffnung und Verzweiflung zu einem Spektakel der Erschöpfung und Überbietung. Trojanische Pferde sind nicht ausgeschlossen.

Kapitel I – Tanzmarathon (Theaterspektakel)

Auf der neuen Zentralbühne des Theaterspektakels wird getanzt. Gemeinsam mit dem neuen Ensemble des Neumarkt tanzen Künstler*innen und Profitänzer*innen, Laien und Selbstdarsteller*innen um die Aufmerksamkeit des Publikums und des Master of Ceremony Mike Bonnano. Den Takt und Rhythmus gibt Janiv Oron an. Wer bis zum Schluss durchhält, schafft es ins Ensemble von THEY SHOOT HORSES, DON’T THEY?.

Kapitel I fand am 22. August 2019 auf der Zentralbühne des Theaterspektakels Zürich statt.

Kapitel II – Performative Eventskulptur (Zürich HB)

Die Gewinner*innen aus Kapitel I sind nun gefangen im erbarmungslosen Takt eines Laufbands, ausgestellt in einem Kubus in der Wannerhalle des Zürcher HB. Eine skulpturale-performative Arbeit über die unerfüllten Versprechen sozialer Medien und über ihre kontroverse Rolle bei der Zunahme neuer Formen von Startum, Sponsorship, (rassistischem) Populismus und dem Ende der Privatsphäre. Echte Anstrengung und Erschöpfung inbegriffen. Der Kubus wird von 6. bis 10. September täglich von morgens bis spät abends mit Live Performances, Tableaux Vivants, Live Filmdrehs und Videoinstallationen bespielt werden. Am 9. September fand im Rahmen der performativen Eventskulptur eine Medien Performance «Aus RUAG wird RUAG GREEN» statt.

Die Stellungnahme zur Medien Performance finden sie hier.

Kapitel II fand vom 6. – 10.09.2019 in der Wannerhalle des Zürcher Hauptbahnhofs statt.

Kapitel III – Freie Bühnenbearbeitung (Saal/Neumarkt)

Tag und Nacht, Woche um Woche gilt: Keep on moving. Durchhalten, nicht zusammenbrechen. Auf und ab und Runde um Runde wird sich bewegt. Ein Master of Ceremony dreht seine Runden, andere sind in immer gleichen Bewegungen gefangen. Was treibt diese Tänzerinnen und Tänzer an? Welche Träume und Ziele haben sie? Wann und wo sind sie? Und gibt es einen Ausweg aus diesem Merry-Go-Round? Eines ist gewiss: Nicht nur Pferden gibt man den Gnadenschuss.

Fotos Kapitel I – III: Philip Frowein

 

 

 

 

TheaterPlayground

Produktion

Co-Regie | Master Of Ceremony:
Choreografie | Co-Regie:
Musik:
Video Art:
Dramaturgie:
mehr

Datum

vergangene Veranstaltungen anzeigen

Titel