Charles Linsmayer im Gespräch mit Sigrid Weigel über Ingeborg Bachmann

Hottinger Literaturgespräche

Gesprächsreihe über die Schweizer Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts

Mit ihren Gedichten, Essays und dem Zyklus «Todesarten», von dem nur «Malina» fertig wurde, gehört Ingeborg Bachmann (1926 –1973) zu den grossen Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Dabei fasziniert nach wie vor nicht nur ihr Werk, sondern auch ihr Leben und nicht zuletzt ihr Verhältnis zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch. Mit Frisch lebte sie in Zürich, wo sie sich nicht besonders wohl fühlte. «Eine Woche in Zürich als Liebespaar und aus klarer Erkenntnis der erste Abschied», schrieb Frisch in «Montauk» über die Beziehung, die schwierig und von gegenseitigen Verwundungen geprägt war und dann doch weit über die gemeinsame Zeit hinaus ein Thema blieb.

Sigrid Weigel ist eine der besten Kennerinnen von Ingeborg Bachmanns Werk. Als 1999 ihre nach wie vor massgebliche Bachmann-Biographie erschien, war sie Professorin an der Universität Zürich.

zur Produktion
  • datum

    22 Feb. 2022

  • uhrzeit

    20:00

  • preis

    CHF 45.- / 30.- / 15.-

  • format

    Serien/Reihen

  • orte

    Saal Neumarkt

  • sparten

    Akademie

  • Produktion/spielzeit

    Hottinger Literaturgespräche