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theaterneumarkt

«Vom Zeugenschutz des Raubwürgers»
Uraufführung eines Stücks von Kevin Rittberger
 
14. - 27. März 2024
 
 
Als sich die «Akademie für nicht-menschliche Rechtspersonen» vor dem großen Prozesstag zusammensetzt, kommt es zum Tumult:
Wer ist hier die Rechtsperson? Wer spricht? Und für wen? Wie tönt ein denkender Wald? Gibt es eine gemeinsame Strategie?
Da sind sie also, vor einem der größten Umweltprozesse der Geschichte - ein Mythenbeauftragter, ein Coach, eine pragmatische und eine spirituelle Anwältin, ein:e Bioakustiker:in und eine Diplomatin einer nicht sprachlichen Soundsemiotik - und es geht um nichts Geringeres als um die Klage der letzten zusammenhängenden Wälder dieser Erde.
 
Zusammen mit dem Ensemble begeben sich houaïda, Kai Schumann und Kevin Rittberger auf Tuchfühlung mit Wesen, die wir nicht verstehen können, hören der Erde beim Heulen und dem Wald beim Denken zu und sie übersetzen: nach allen Regeln der Kunst.
 
 
Sprache: Deutsch / Englisch
 
Mit David Attenberger (@attentaeter), Yara Bou Nassar (@bounassaryara), Challenge Gumbodete (@challengeg), houaïda (@hybridsonicspace), Kai Schumann (@kai_schumann_official) und Sascha Ö. Soydan
Text & Regie: Kevin Rittberger (@kevinrittberger)
Bühne & Kostüm: Han Le Han (@hanlehan)
Komposition: houaïda
Video: Camille Lacadee (@camillelacadee)
Dramaturgie: Hayat Erdoğan (@hayat.erdogan)
Regieassistenz: Sophia Senn (@sophiazen)
Ausstattungsassistenz: Noé Wetter (@noewetter)
Regiehospitanz: Paul Grimshaw
 
 
#LovePlayFight #DeinNeumarkt
«Racines du Ciel»
partizipative Performance @ Wasserkirche Zürich
 
Donnerstag 29. Februar / 20:30 - 22:00
Freitag 1. März / 12:00 - 22:00
Samstag 2. März / 11:00 - 22:00
 
 
Die vom Fotokünstler Cedric Bregnard konzipierte partizipative Performance «Racines du Ciel» wird im Rahmen des Festivals Stilles Zürich vom 29. Februar bis 3. März 2024 in der Wasserkirche stattfinden.
Der Schwerpunkt des Projekts liegt in der Erschaffung eines gemeinsamen Kunstwerks.Die Besucher:innen haben die Gelegenheit, während vier Tagen an einer Bildvorlage eines bemerkenswerten Baumes und seiner Wurzeln gemeinsam zu malen. Das Zusammenkommen und Zeichnen in einer meditativen Umgebung wie der Wasserkirche bietet eine einmalige Erfahrung. Die starke Symbolik des Baumes soll Menschen aller Altersgruppen, Nationalitäten und Glaubensrichtungen zusammenbringen. Alle sind eingeladen, sich durch die Darstellung des Baumes mit der Natur zu verbinden und durch die Geste des Zeichnens zu ihren eigenen Wurzeln zu finden. Es sind keine besonderen Fähigkeiten im Zeichnen oder Malen erforderlich, die Besuchenden werden vor Ort begrüsst und in die Thematik eingeführt.
Der Baum wird in Halbtonschritten gedruckt und bedeckt eine Fläche von drei mal vier Metern. Ausgestattet mit schwarzen Pinselstiften und schwarzer Tusche werden die Teilnehmer:innen begleitet, um dem Bild wieder mehr Kontrast zu verleihen. Das Gesamtvolumen des Baumes wird nach und nach durch das Spiel mit dem Kontrast zwischen Licht und Schatten sichtbar gemacht.
 
Mitwirkende Cedric Bregnard (@cedricbregnard.photo), Noëlle Choquard (@noellechoquard)
 
Im Rahmen von stilles Zürich (@stilles_zuerich)
 
 
#LovePlayFight #DeinNeumarkt
«Wir haben nichts zu verbergen!?»
Ein digitalpolitischer Abend mit Adrienne Fichter, Karpi, Sylke Gruhnwald und Freundinnen
 
07. März / 20:00
 
 
«Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten.» Diesen Refrain hört man immer wieder, wenn es um Überwachung und Ausspähung, Staatstrojaner und Vorratsdatenspeicherung geht.
 
Sie haben wirklich nichts zu verbergen? Wir schon! Deshalb tauchen wir einen Abend ab ins Reduit, folgen den Irrwegen von Überwachern und gespeicherten Daten, die fast vollständige Abziehbilder unseres Lebens formen. Wir entschlüsseln die Chiffren der Massenüberwachung und diskutieren Orwells Vision «Big Brother is watching you» aus «1984». Es geht um Algorithmen und Verschlüsselung. Und um Glasfasern nach Syrien.
 
 
Sprache: Deutsch
 
Mit Adrienne Fichter (adfichter), Sylke Gruhnwald (@sylkegruhnwald), Karpi (@karpiczenko), Kristina Malyseva (@krstnmly) u. a.
In Zusammenarbeit mit Die Republik (@republikmagazin)
 
 
Bild: Karpi / KI-generiertes Bild
#LovePlayFight #DeinNeumarkt
«Swiss Dance Days: Zer-Brech-Lich»
Alessandro Schiattarella
 
Donnerstag 29. Februar / 20:00
Freitag 01. März / 15:00
 
 
Zersplitterndes Glas, eine herunterfallende Tasse, ein Riss in der Jeans. Wir alle kennen die Geräusche, wenn etwas kaputtgeht oder (zer-)bricht. Aber wie klingt etwas, das vor dem Zerbrechen bewahrt wird? Mit «Zer-Brech-Lich» schafft der Choreograf Alessandro Schiattarella ein Musiktheater, das von der Fragilität, der Zerbrechlichkeit und der Verschiedenheit von Körpern erzählt. Auf der Bühne erforschen die drei behinderten Performerinnen Victoria Antonova, Alice Giuliani und Laila White mittels vielfältiger Elemente wie Tanz, Text, Klängen und Objekten eigene und fremde Identitäten. Sie probieren Klänge aus, fast so wie man Kleider anprobiert, transformieren sich und suchen nach Pop-Momenten. «Zer-Brech-Lich» fragt danach, wie der Umgang mit der eigenen Zerbrechlichkeit zur politischen Botschaft werden kann und ermutigt zu neuen sinnlichen Erfahrungen.
 
 
 
Konzept & Choreographie: Alessandro Schiattarella (@alessandroschiattarella)
Choreographie & Performance: Victoria Antonova (@victoriaadnva), Alice Giuliani (@alice.gi), Laila White (@lailawhiteart)
Musik / Songwriting: Gina Eté (@gina_ete)
Musikalische Leitung: Richard Schwennicke (@richardschwennicke)
Bühnenbild: Margarete Albinger (@margarete_albinger)
Kostüm: Giulia Marcotullio
Dramaturgie: Martin Mutschler (@martinxmutschle)
Produktions- & Regieassistenz / Off-Stimme: Terry Blühdorn
Kostümassistentin: Katharina Leu
Kostüm-Praktikantin: Rebecca Stein
Regieassistenz: Ge Lin
Xchange / Theaterpädagogik: Matthias Brandt, Daniel Riedel
Ton / Video: Leon Meier, Markus Schwieger
Requisiten: Stella Kuprat, Ingmar Mühlich
 
Im Rahmen von Swiss Dance Days (@swissdancedays)
Koproduktion Oper und Schauspielhaus Hannover, zusammen mit Theaterformen Festival (@festivaltheaterformen), in Zusammenarbeit mit Hamburg Theatre Academy Unterstützung Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien und Jupiter Kulturstiftung des Bundes
 
 
#LovePlayFight #DeinNeumarkt #SwissDanceDays
HEUTE LETZTE VORSTELLUNG:
«Der untalentierte Mister R.»
Der soziale Tod oder Bourgeois in Drag
 
23. - 26. Februar 2024
 
Jan Koslowski schreibt ein deutsch-französisches Rewrite von Patrica Highsmiths Kultroman «Der talentierte Mister Ripley» über den sozialen Tod, verpackt in flirrende Melancholie, der Sehnsucht nach Dolce far niente im Klassenkampf und Dolce vita zum Endzeitkapitalismus. Mit der grossen Frage, die sich schon Patricia Highsmith stellte: Why done it? 
 
Es wird der soziale Tod exerziert, nach der Bourgeois in Drag, dem Klassenaufstieg gefragt und auf den Wegen der queeren Ikone Highsmith gewandelt. Das Rewrite ist eine Koproduktion mit dem Genfer POCHE /GVE und überspringt das erstemal ernstgemeint den Röstigraben.
 
 
Mit Chady Abu-Nijmeh (@chady_abunijmeh), David Attenberger (@attentaeter), Marek Recoursé (@marek_g_recourse) und Daryl Xavier Stone
Regie: & Text Jan Koslowski (@kos_lowsky)
Bühne: Chasper Bertschinger
Kostüme: Stephane Peeps (@stephanepeeps) / Faam Studio (@faamstudio)
Musik: Xzavier Stone (@xzavier_stone)
Dramaturgie: Tine Milz (@tinemilz)
Video: Juan Ferrari (@juanaferrari__)
Bewegungsregisseur: Stephane Peeps
Regieassistenz: Giulia Rumasuglia (@giuliarumasuglia)
Ausstattungsassistenz: Naemi Marty (@naemjaelmarty)
Übersetzung: Mathieu Bertholet
Koproduktion: POCHE /GVE (@pochegve)
 
 
Foto: Philip Frowein (@philipfrowein)
#LovePlayFight #DeinNeumarkt
AB HEUTE FÜR 4 VORSTELLUNGEN:

«Der untalentierte Mister R.»
Der soziale Tod oder Bourgeois in Drag
 
23. - 26. Februar 2024
 
Jan Koslowski schreibt ein deutsch-französisches Rewrite von Patrica Highsmiths Kultroman «Der talentierte Mister Ripley» über den sozialen Tod, verpackt in flirrende Melancholie, der Sehnsucht nach Dolce far niente im Klassenkampf und Dolce vita zum Endzeitkapitalismus. Mit der grossen Frage, die sich schon Patricia Highsmith stellte: Why done it? 
 
Es wird der soziale Tod exerziert, nach der Bourgeois in Drag, dem Klassenaufstieg gefragt und auf den Wegen der queeren Ikone Highsmith gewandelt. Das Rewrite ist eine Koproduktion mit dem Genfer POCHE /GVE und überspringt das erstemal ernstgemeint den Röstigraben.
 
 
Mit Chady Abu-Nijmeh (@chady_abunijmeh), David Attenberger (@attentaeter), Marek Recoursé (@marek_g_recourse) und Daryl Xavier Stone
Regie: & Text Jan Koslowski (@kos_lowsky)
Bühne: Chasper Bertschinger
Kostüme: Stephane Peeps (@stephanepeeps) / Faam Studio (@faamstudio)
Musik: Xzavier Stone (@xzavier_stone)
Dramaturgie: Tine Milz (@tinemilz)
Video: Juan Ferrari (@juanaferrari__)
Bewegungsregisseur: Stephane Peeps
Regieassistenz: Giulia Rumasuglia (@giuliarumasuglia)
Ausstattungsassistenz: Naemi Marty (@naemjaelmarty)
Übersetzung: Mathieu Bertholet
Koproduktion: POCHE /GVE (@pochegve)
 
 
Foto: Philip Frowein (@philipfrowein)
#LovePlayFight #DeinNeumarkt